Tor zur See - Ein Blick durch das Tor zur See ermöglicht dem Betrachter viele verschiedene Ansichten auf Nord- und Ostsee und informiert über Land und Leute im Küstenumfeld.

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Nordsee


Impressionen aus Bremerhaven
Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.


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Eines der Wahrzeichen Bremerhavens ist ein Backsteinturm im neugotischen Baustil, der "Simon-Loschen-Leuchtturm", erbaut vom Architekten Simon Losch in den Jahren 1853-55. 1856 ging er als Oberfeuer in Betrieb, 1925 wurde von Gas auf Elektrizität umgestellt und 1951 automatisiert. Der Leuchtturm ist der älteste Leuchtturm auf dem deutschen Festland. Seine Höhe beträgt 39,90 Meter. Direkt neben ihm befindet sich die Schleuse zum Hafen. Im Leuchtturm kann auch geheiratet werden.
Minarett oder Zwiebelturm wird das Unterfeuer genannt und ist etwa 200 Meter vom Oberfeuer entfernt. Es befindet sich an der Südmole der Schleuse. bremerhaven 2


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Das Semaphor wurde zur Segelveranstaltung Sail im Jahre 2005 wieder aufgebaut. Es ist fast 20 Meter hoch. An der deutschen Nordseeküste gibt es neben dem Semaphor in Bremerhaven nur noch ein weiteres technisches Seezeichen, das Semaphor in Cuxhaven.
Auf dem Parkplatz der Nordmole befindet sich dieses Schild. Es erinnert an die so genannte Thomas-Katastrophe. Beim Beladen eines Schiffes explodierte im Jahre 1875 an dieser Stelle ein Sprengsatz, der das Schiff eigentlich erst auf See zum Untergang bringen sollte. Mit 81 Toten und vielen Verletzten ist es der schlimmste Anschlag in der deutschen Geschichte. bremerhaven 4


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Die Schleuse zum neuen Hafen, direkt zu Füßen des "Simon-Loschen-Leuchtturms", wurde 1852 fertig gestellt.
Nachgebaute Koggen beim jährlich stattfindenden "Havenfest". Mehr zu dieser Veranstalung finden Sie auf der Havenfest-Seite. Neben alten Schiffen zieht vor allem ein mittelalterlicher Markt viele Menschen in den Hafenbereich. bremerhaven 6


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Das Leuchtfeuer "Kaiserschleuse Ostfeuer" stammt aus dem Jahre 1900, wurde von dem Hafenbaumeister Rudolff erbaut und ist etwa 15 Meter hoch. Die Glocke wird bei Nebel noch immer vier Mal schnell hintereinander geschlagen. Sie wurde 1950 von der Firma Weule im Harz gegossen. Im Volksmund wird der Turm "Pingelturm" genannt, er befindet sich am Eingang der Kaiserschleuse.
In der Nähe des "Pingelturms" befindet sich dieses Denkmal. Die Inschrift lautet: "Die Auswanderer." Auf der Rückseite sind die Namen der vielen Stifter festgehalten, gegossen in Bronzetafeln. bremerhaven 8


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Die Columbus-Statue direkt am Museumshafen Bremerhaven. Ursprünglich wurde die Statue 1897 von Reinhard von Glahn gestiftet, der als Auswanderer in Übersee reich geworden war und kurz vor seinem Tod nach Bremerhaven zurückkehrte. Das Original in Speckenbüttel am Rande Bremerhavens überlebte aber den Ersten Weltkrieg nicht, das heutige Denkmal wurde 1978 nach dem Original-Gipsmodell geschaffen.
U 2540 liegt im Museumshafen und kann seit 1984 von innen besichtigt werden. Stapellauf war im Januar 1945. Im April wurde es von der Besatzung in der Flensburger Förde versenkt, damit es nicht dem Feind in die Hände fallen konnte. 1957 wurde U 2540 gehoben und auf den Namen "Wal" getauft. Erst 1960 wurde U 2540 nach verschiedenen Verwendungszwecken auf den Namen Wilhelm Bauer getauft und 1982 außer Dienst gestellt. bremerhaven 10


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Die "Seute Deern" lief 1919 in Mississippi (USA) vom Stapel und transportierte ursprünglich Holz. Nach diversen Besitzerwechseln und verschiedenen Liegeplätzen gelangte die Bark 1966 nach Bremerhaven. Sie dient heute als Museums-, Restaurant- und Trauungsschiff. Wie es zu Zeiten des Schiffbaus üblich war, ist auch an der "Seuten Deern" eine Galionsfigur angebracht. Im Hintergrund sind die drei in Form von Schiffsschornsteinen erbauten Hochhäuser des Columbus-Centers zu sehen.
Auf diesem Bild sind der "Seefalke" (rechts) und die "Rau IX" (links) zu sehen. Der "Seefalke" ist ein Hochseeschlepper aus dem Jahre 1924. Er ist 58,5 Meter lang und wird mit Diesel angetrieben. Seit 1970 liegt er im Museumshafen. Die "Rau IX" ist ein Walfänger und wurde 1939 gebaut. Die Länge beträgt 46,11 Meter, die Breite 8,20 Meter. Eine Geschwindigkeit von 14 Knoten kann erreicht werden. 15 Mann sind als Besatzung notwendig. Seit 1969 ist der Museumshafen der Liegeplatz der "Rau IX". bremerhaven 12


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Alfred Wegener (1880-1930) ist der Namenspatron dieses Gebäudes, dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI). Gegründet wurde das weltweit anerkannte Institut am 15. Juni 1980. Insgesamt 780 Mitarbeiter sind hier und an fünf weiteren Standorten in Bremerhaven beschäftigt. Im Vordergrund ist ein dampfbetriebener Werftkran zu sehen. Er wurde 1939/40 gebaut und war bis 1972 in Elsfleth im Einsatz.
Die ersten Besucher des Deutschen Schifffahrtsmuseums konnten am 05.09.1975 das Gebäude betreten, nachdem der damalige Bundespräsident Walter Scheel das Museum an die Öffentlichkeit übergeben hatte. Es betreibt neben der Ausstellung auch Forschungstätigkeiten. bremerhaven 14


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Auf dem Außengelände des Museums befindet sich diese Laterne des Feuerschiffes "Fehmarnbelt". Sie ist das letzte Überbleibsel des Schiffes, welches 1968 abgewrackt wurde. Da die Laterne auf einem eigenen Mast 16 Meter über dem Deck hing, betrug die Reichweite des Lichtes an die 20 Kilometer.
Der Schlepper "Stier" wurde zum Ziehen und Schieben anderer Schiffe eingesetzt. Der knapp 20 Meter lange Schlepper wurde im Jahre 1954 in Wilhelmshaven gebaut und befindet sich seit 1978 ebenfalls im Außenbereich des Museums an Land. Der Grund dafür ist ein besonderer Antrieb mit einem so genannten "Voith-Schneider-Propeller", der frei aufgehängt das kleine Schiff extrem wendig macht. bremerhaven 16


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Dieser Container-Aussichtsturm steht zwischen Nordschleuse und Verbindungshafen. Auf der Aussichtsplattform sind zahlreiche Tafeln angebracht, auf denen die einzelnen Hafenbereiche mit ihren Funktionen erklärt sind. Zudem kann man das Geschehen am Containerhafen sowie in einigen weiteren Hafenbecken verfolgen.
Ein Schlepper passiert die Nordschleuse. Dahinter sind tausende Container gestapelt, die mit modernen Containerbrücken auf Schiffe verladen und dann z.B. nach Übersee oder nach Asien verschifft werden. Bereits im Jahre 1968 wurden hier die ersten Container auf die Reise gebracht. Der Container-Terminal wurde seitdem ständig erweitert und ist heute als größter zusammenhängender Container-Terminal der Welt im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. Erneute Erweiterungen bringen den Terminal auf eine Gesamtlänge von etwa 5 Kilometern. bremerhaven 18


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Die Container werden mit speziellen Fahrzeugen zu den Containerbrücken transportiert, wo sie dann auf die Schiffe verladen werden. Systematisch sind die Container auf Land gestapelt, sie werden mit einem ausgeklügelten System und mit Computerhilfe sortiert und für die oft weite Reise bereitgestellt.
Die geschlossene Nordschleuse mit dem Blick auf das dahinter liegende Hafenbecken. bremerhaven 20


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Die Drehbrücke am Verbindungshafen ist an die 112 Meter lang. Sie wurde von 1928 bis 1930 fertig gestellt. In lediglich sieben Minuten kann das genietete Brückenbauwerk gedreht werden. Die auf ihr befindlichen Schienenstränge führen zum Columbusbahnhof. Ingenieur der Brücke war Hans Georg Herrmann.
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Ozeanriesen, wohin man sieht: Einige der größten Schiffe der Welt legen hier an oder werden in den Werften repariert.

Die Columbuskaje wurde in den 1920er Jahren erbaut. Viele Menschen sind von hier nach Amerika ausgewandert. Heute wird die Columbuskaje von Kreuzfahrtschiffen und als Umschlagplatz genutzt. Als Elvis Presley 1958 als GI nach Deutschland kam, betrat er zuerst die Columbuskaje in Bremerhaven. bremerhaven 24


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Auf diesem Foto ist das Kreuzfahrtschiff "Astoria" zu sehen, das an der Columbuskaje angelegt hat. Weiteres kann auf der Seite zur Columbuskaje nachgelesen werden.
Die Lage am Meer und maritime Gegenstände bestimmen das Stadtbild von Bremerhaven. An zahlreichen Straßen und Plätzen liegen Schiffsteile und andere Dinge aus der maritimen Welt wie diese große Schiffsschraube. bremerhaven 26


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Hier geht es zur Columbuskaje
Hier geht es zum "Havenfest" 2007 in Bremerhaven.

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