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Neuharlingersiel, das Nordseeheilbad mit idyllisch gelegenem Hafen liegt im Harlingerland in Ostfriesland. 1693 wurde die Stadt erstmalig urkundlich erwähnt.
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| Die Statue stellt einen Fischer mit seinem Jungen dar.
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Insgesamt liegen 14 Krabbenkutter im Hafen. Die Krabbensaison beginnt meist kurz vor Ostern. Allerdings sind die Erträge im Sommer, wenn das Wasser warm ist, am Höchsten. Die Saison endet je nach Wetterlage Mitte bis Ende November. Die einzelnen Kutter fangen jeden Tag zwischen zwei und zehn Zentner Krabben, im Jahre 2004 kamen so insgesamt 350 Tonnen zusammen.
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| Erfunden wurde die Fangmethode der Krabbenfischerei in Tönning. An den so genannten "Baumkurren" sind die Fangnetze befestigt, die dann seitlich des Schiffes ins Wasser gelassen werden. Die an den Netzen befestigten Rollen gleiten somit über den Meeresboden, wodurch die Krabben aufgeschreckt werden und ins Netz ("Kurre") gelangen.
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Bei Hochwasser verlassen die Kutter den Hafen, fischen mit der Ebbe und kommen mit dem nächsten Hochwasser zurück in den Sielhafen. Noch auf hoher See werden die Krabben bei rund 100 Grad gekocht, anschließend in Kisten verpackt und gekühlt. 20% der vor Neuharlingersiel gefischten Krabben werden vor Ort mit Krabbenpulmaschinen geschält. Der Rest wird exportiert.
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| Eine Kutterregatta findet alljährlich im Juli oder August statt. Dabei gehen die Kutter festlich geschmückt an den Start. Auf einer Strecke von ca. 4 km durch die Nordsee gilt es die schnellste Zeit einzufahren, um die Auszeichnung des "Blauen Bandes" erlangen zu können.
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Bei schwerem Sturm werden die Fluttore zwischen dem Hafen und der Stadt geschlossen.
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| An dem Fluttor sind die Hochwasserstände der vergangenen Jahrhunderte aufgezeichnet worden. Der höchste Wasserstand war mit 4,70 m über NN in den Jahren 1825 und 1962.
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Der Hafen von Neuharlingersiel ist so eng, dass nur die wendigen Krabbenkutter relativ einfach manövrieren können. Größere Schiffe wie die "Seemöwe" müssen rückwärts in den Hafen einlaufen.
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| Ein breiter Sandstrand ist gleich hinter dem Deich zu finden.
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Er lädt mit seinen vielen bunten Strandkörben zum Verweilen und Sonnenbaden ein.
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