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Mit dem Wattwagen kommt man bei Ebbe von Sahlenburg oder Duhnen zur Insel Neuwerk. Bei Hochwasser kann man auch mit dem Schiff "Flipper" ab dem Cuxhavener Hafen fahren, die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden. Etwa 120.000 Besucher kommen pro Jahr auf die Insel.
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| Die Insel Neuwerk ist etwa drei Quadratkilometer groß und gehört zu Hamburg. Sie ist ca. zwölf Kilometer von Cuxhaven entfernt. Die Einwohner leben hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Vorgelagert befinden sich die Inseln Scharhörn und Nigehörn, die als Vogelschutzgebiet ausgewiesen sind. Nigehörn wurde 1989 künstlich geschaffen, um Scharhörn und Neuwerk vor weiteren Landverlusten zu schützen. Das Wattenmeer rund um die Inseln steht unter Naturschutz und gehört seit 1990 zum Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
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Auf dem Weg zur Insel kann man zahlreichen Schiffen begegnen. Hier ist ein Krabbenkutter zu sehen. Unmittelbar nach dem Fang müssen die Krabben bereits auf dem Schiff gekocht werden.
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| Auch an verschiedenen Seezeichen schippert man vorbei. Mit grünen und roten Seezeichen wird die Fahrrinne an der Elbmündung gesichert, sie gehört zu den meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt.
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Zur Sicherung des Schiffsverkehrs auf der Elbe wurde ein Radarverbund geschaffen, mit dem alle Schiffsbewegungen auf der Elbe überwacht werden. Zu diesem Radarverbund gehört neben dem Radarturm an der Alten Liebe in Cuxhaven auch dieser Turm auf der Insel Neuwerk.
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| Dieses Haus neben dem Neuwerker Leuchtturm wurde im Jahre 1854 erbaut und wird heute als Schullandheim genutzt. Als Gast kann man sich aber auch in einer der Pensionen, in einer Ferienwohnung oder in einem der beiden Heuhotels einmieten.
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Der Leuchtturm der Insel Neuwerk, das heutige Wahrzeichen der Insel, ist das älteste Bauwerk an der deutschen Küste. Die Baudzeit betrug ca. 10 Jahre. Im Jahre 1814 wurde das Leuchtfeuer in Betrieb genommen. Ursprünglich wurde er aber nicht als Leuchtturm, sondern als Wachturm zum Schutz vor Sturmfluten und Seeräubern in der Elbmündung genutzt.
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| Insgesamt 138 Stufen führen auf einer engen Wendeltreppe den Turm hinauf. Auf dem Dach des Turmes haben sich schon unzählige Besucher namtenlich verewigt.
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Blick vom Leuchtturm auf die Insel. Rechts im Bild ist das Haus des Nationalparkzentrums zu sehen.
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Die Stackmeisterei auf der Insel Neuwerk ist seit 1902 u.a. verantwortlich für den Erhalt der Deiche. Dabei hat Neuwerk eine besondere Bedeutung für den Küstenschutz der Stadt Cuxhaven und der gesamten Elbmündung.
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Im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer kommen etwa 2.000 Tierarten vor, darunter zahlreiche Vögel.
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| Auf dem "Friedhof der Namenlosen" wurden früher angeschwemmte Tote bestattet. Werden heute Leichen von der Flut angeschwemmt, so werden diese auf das Festland überführt.
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Ein Kreuz und ein Stein mit Inschrift erinnern an die Ertrunkenen. Auch heute werden dort Blumen abgelegt und Kerzen angezündet.
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| Die Inschrift lautet: HEIMATLOS! WIE WEH DAS KLINGT. NAMENLOS INS GRAB GESENKT. DAS KEIN MUTTERARM UMSCHLINGT. DEM KEIN BRUDER BLUMEN SCHENKT. ACH, IM WIND DER DIESEN STEIN, DIESEN HÜGELSAND UMWEHT, WIRD MANCH BANGES KLAGEN SEIN, DAS EUCH WEINEND SUCHEN GEHT. ABER REIHT SICH HIMMLISCH SCHÖN, NÄCHTENS OBEN LICHT AN LICHT, LAUT'S WIE TROST AUS JENEN HÖH'N, HEIMATLOSE SEID IHR NICHT. NEUWERK
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22 Holzkreuze wurden in der Vergangenheit für die Namenlosen aufgestellt. Nur eines der Kreuze trägt eine Inschrift, ein 18jähriger Bremer war in der Nacht zum 18. August 1928 mit der Segelyacht "Kleeblatt" auf der Insel gestrandet.
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| Wieder auf dem Weg nach Cuxhaven kann man das Meer in gleißendem Licht bewundern.
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Am Horizont sind einige Containerriesen zu entdecken.
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| Die Farben des Sonnenuntergangs färben die Insel am Horizont in warmes rot.
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Auch der Hintergrund der Kugelbake, an der man bei der Rückfahrt vorbei kommt, wird in warmes rot gefärbt.
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