Tor zur See - Ein Blick durch das Tor zur See ermöglicht dem Betrachter viele verschiedene Ansichten auf Nord- und Ostsee und informiert über Land und Leute im Küstenumfeld.

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Nordsee


Impressionen aus Wöhrden
Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.


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Wöhrden 1


Wöhrden, ehemals eine Hafenstadt, liegt heute durch Verlandung und Neulandgewinnung mehr als 10 Kilometer von der Küste entfernt. Das Wahrzeichen des Ortes in Dithmarschen ist die St. Nicolai-Kirche. Die Kirche wurde zur damaligen Zeit auf eine Wurt (erhöhter Hügel) gebaut, woraus sich der heutige Ortsname im Laufe der Jahrhunderte ableitete.
Der Taufengel kam im Jahre 1788 in die Kirche, nachdem das Taufbecken verkauft wurde. Er hängt an einer Eisenstange über dem Altarraum und wurde von H.Holtmeyer geschnitzt. Er kann mit Hilfe eines Flaschenzuges hinunter gelassen werden. Wöhrden 2


Wöhrden 3


Der Altarbereich der Kirche mit der Kanzel: Auch hier finden sich Schnitzereien von H.Holtmeyer, dazu Verzierungen aus echtem Blattgold.
Die Anthonius-Wilde-Orgel wurde in den Jahren 1593-1594 gebaut. Sie wurde nach dem Erbauer benannt, der Schüler von Hans Scherer war. Die Kosten beliefen sich damals auf 2850 Mark. Für den Bau wurde zum teil Material aus einer bereits bestehenden Orgel verwendet. Die Orgel in Wöhrden gilt heute als größtes und wertvollstes Werk des berühmten Orgelbauers Wilde. Wöhrden 4


Wöhrden 5


Rund um die St. Nicolai-Kirche befinden sich mehrere historische Gebäude, darunter das "Materialienhaus" in der Hafenstraße. Der Giebel des Hauses mit dem tragenden Holzbalken stammt noch original aus dem Jahre 1519, das übrige Gebäude wurde im jahre 1928 restauriert. Damals diente es als Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wöhrden.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Materialienhaus befindet sich das "Haus Peters", das im Jahre 1788 erbaut wurde. Es dient noch heute als Wohnhaus. Wöhrden 6


Wöhrden 7


In einer kleinen Parkanlage befindet sich neben einem Obelisk und Denkmalen dieses Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.
Der Obelisk stammt aus dem Jahr 1878, er erinnert an die Gefallenen des deutsch-dänischen Krieges 1848-50 und des deutsch-französischen Krieges 1870-71. Wöhrden 8


Wöhrden 9


Wie in vielen anderen Orten in Schleswig-Holstein wird auch in Wöhrden an Bismarck erinnert.
Auf dem Wulf-Isebrand-Platz stellte der "Dorfverschönerungsverein" diesen Stein über die Partnerstadt Sianow in Polen auf. Wöhrden 10


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